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Rhododendronzeit im Rombergpark

Violette Rhododendronblüten vor einem dunklen unscharfen Waldhintergrund
Violette Rhododendronblüten vor einem dunklen unscharfen Waldhintergrund

Flora & Nature · Dortmund

Rhododendronzeit
im Rombergpark.

Ein Maitag zwischen Blüten und Ruhe.

Am 9. Mai 2026 waren wir im Rombergpark unterwegs. Überall blühte es, die Kamera war dabei, und wir hatten Zeit, einfach durch dieses viele Grün zu laufen.

9. Mai 2026Mit Janine & Kevin

Ein Tag im Mai

Genau zur richtigen Zeit.

Es war ein wunderschöner Tag im Mai, als wir nach Dortmund zum Rombergpark gefahren sind. Und mit dem Zeitpunkt hatten wir richtig Glück: Die Rhododendren standen in voller Blüte. Schon nach den ersten Metern war klar, dass es an diesem Tag genug zu fotografieren geben würde.

Rot, Rosa, Weiß, Violett und dazwischen dieses leuchtende Orange. Mal ein einzelner Blütenzweig, mal ein ganzer Strauch voller Farbe. Ich wusste manchmal gar nicht, wo ich zuerst hinschauen sollte.

Der Park ist riesig. Ob wir ihn an diesem Tag komplett gesehen haben, kann ich ehrlich gesagt gar nicht sagen. Wir sind einfach losgelaufen und dort stehen geblieben, wo es uns gefallen hat.

Weiße Blüten an zarten Zweigen vor dunklem Grün
Weiße Blütenzweige mit unscharfen weißen Blüten im Hintergrund
Dicht mit roten Blüten bedeckter Strauch im Rombergpark
Leuchtend rote Blüten dicht nebeneinander im Rombergpark
Orangefarbene Blüten zwischen dunkelgrünen Blättern
Orange blühender Strauch vor weich verschwimmendem Grün
Orangefarbene Blütenzweige vor einem weich verschwimmenden Hintergrund
Orangefarbene Blüten vor roten und weißen Blüten im weichen Hintergrund
Rosa Rhododendronblüten an ausladenden Zweigen

Mitten in der Blüte

Durch einen Wald aus Rhododendron.

An manchen Stellen standen die Rhododendren so dicht und so hoch, dass es sich angefühlt hat, als würden wir durch einen ganzen Wald davon laufen. Die Sträucher waren teilweise locker doppelt so hoch wie wir. Über uns Blüten, neben uns Blüten – das war wirklich irre.

Gerade diese Abwechslung fand ich schön. Erst steht man vor einer riesigen blühenden Fläche, und ein paar Schritte weiter entdeckt man einen kleinen Zweig, auf den das Licht fällt. Dann bleibe ich natürlich wieder mit der Kamera hängen.

Die Fotos erinnern mich genau daran: wie viele verschiedene Farben dort auf einmal zusammenkamen und wie schön es war, mittendrin zu sein.

Pink blühende Sträucher unter hohen Bäumen
Dicht mit pinken Blüten bedeckter Strauch im Rombergpark
Pinke Blütenfülle vor grünen Bäumen im Rombergpark
Weiße Blüten vor dunklem Grün und unscharfen pinken Blüten
Weiße Blüten und grüne Blätter aus der Nähe
Pinke Blütenzweige im Sonnenlicht vor gelbgrünem Hintergrund

Überall eine andere Farbe.

Was mich daran so begeistert hat, war diese Mischung. Rosa und Weiß direkt neben kräftigem Rot, ein Stück weiter dann wieder Orange. Beim Spazierengehen gab es ständig etwas anderes zu sehen. Da fiel es mir wirklich schwer, die Kamera mal unten zu lassen.

Leuchtend pinke Blüten zwischen Blättern im Gegenlicht
Viele kräftig pinke Blüten an einem Strauch
Cremefarbene Rhododendronblüten zwischen dunkelgrünen Blättern
Cremefarbene Rhododendronblüten vor blauem Himmel
Rote Rhododendronblüten im Sonnenlicht vor dunklen Blättern
Rote Blüten und dunkelgrüne Blätter im Schatten

Auch mal nach oben schauen.

Bei den hohen Sträuchern waren die Blüten längst nicht nur auf Augenhöhe. Man konnte zwischen ihnen stehen und nach oben schauen, bis in die Zweige hinein. Genau das meine ich mit diesem Wald aus Rhododendron: Man war einfach mittendrin.

Rosa Rhododendronblüten an einem hohen Zweig vor Bäumen
Grüner Zweig im Licht vor weich verschwimmendem Grün
Helle rosa Rhododendronblüten vor Bäumen und Himmel
Leuchtend rote Rhododendronblüten an hohen Zweigen vor Bäumen und Himmel
Orange, pink und weiß blühende Sträucher dicht nebeneinander im Rombergpark
Rosa Blütenzweig vor weich verschwimmenden gelben Blüten
Helle Rhododendronblüten vor blauem Himmel und weißen Wolken

Zeit für die kleinen Details.

Zwischen den großen blühenden Sträuchern habe ich immer wieder einzelne Blüten mit der Kamera herausgegriffen. Ein bisschen näher ran, schauen, was im Hintergrund passiert, und mir Zeit nehmen. So konnte ich dort wunderbar abschalten.

Rosa Rhododendronblüte aus der Nähe zwischen grünen Blättern
Orangefarbene Blütenzweige zwischen dunklen Blättern
Orangefarbene Blüten vor blauem Himmel und Bäumen
Weiße, rote und rosa Blüten dicht nebeneinander
Rosa Blütenzweig vor verschwimmenden gelben Blüten
Rosa Blüten vor leuchtend orangefarbenen Blüten im Hintergrund

Noch ein Stück weiter.

Wir sind an diesem Tag viel durch den Park gelaufen. Ob wir dabei jede Ecke gesehen haben, weiß ich gar nicht. Gerade das viele Grün und die unterschiedlichen Blüten haben den Spaziergang so schön gemacht. Und neben all den Farben gab es ja auch noch den See und die Tiere zu entdecken.

Orangefarbene Blüten und feine Zweige im Sonnenlicht
Orangefarbener Blütenzweig vor blauem Himmel mit Wolken
Cremefarbener Rhododendron vor blauem Himmel mit weißen Wolken
Hoher cremefarben blühender Rhododendron vor dem Maihimmel
Große Rhododendronsträucher mit pinken und orangefarbenen Blüten unter Bäumen im Rombergpark
Rosa blühender Rhododendronstrauch unter hohen Bäumen im Rombergpark

Dortmund fühlt sich weit weg an

Einfach ein bisschen bleiben.

Was ich an diesem Park besonders mochte: Man ist in der Stadt und merkt es kaum. Zwischen den Bäumen, den Blüten und dem Wasser war es für uns richtig ruhig. Dabei waren an diesem Tag durchaus viele Menschen unterwegs. Es hat sich trotzdem nicht voll oder hektisch angefühlt.

Wir haben Familien beim Picknicken gesehen, Menschen beim Sport und andere, die einfach spazieren gegangen sind. Es gibt viele Sitzmöglichkeiten und sogar Picknicktische. Man kann hier fotografieren, malen, Freunde treffen oder sich auf eine Bank setzen und eine Weile gar nichts machen.

Auch die Wege sind uns positiv aufgefallen. Die Hauptwege, auf denen wir unterwegs waren, waren gut befestigt. Weiter im Park gab es auch kleinere Wege mit anderem Untergrund. Gerade wenn man nicht so gut zu Fuß ist, finde ich feste Wege und genügend Plätze zum Ausruhen wichtig.

Breiter schattiger Parkweg unter hohen Bäumen im Rombergpark Dortmund
Bäume am See mit Spiegelungen im ruhigen Wasser
Bäume und Wolken spiegeln sich im ruhigen Wasser des Sees im Rombergpark

Begegnungen am Wasser

Die Kleinen waren auch dabei.

Und dann waren da natürlich die Tiere. Meine geliebten Kanadagänse haben wir auch gesehen – dieses Mal sogar mit Küken. Die Kleinen schwammen mit den Großen über das Wasser. Richtig süß.

Dazu die Enten, viele andere Vögel und auch Eichhörnchen, die wir unterwegs entdeckt haben. Es lohnt sich also, zwischendurch den Blick von den Blüten zu nehmen. Auf den Fotos sind neben der Gänsefamilie auch eine bunte Mandarinente und eine kleine Begegnung am Weg zu sehen.

Kanadagans mit kleinen Küken auf golden schimmerndem Wasser
Zwei Kanadagänse mit einer Reihe kleiner Küken auf dem Wasser
Mandarinente mit buntem Gefieder auf ruhigem grünem Wasser
Mandarinente im Seitenprofil auf dem See im Rombergpark
Mandarinente auf dem Wasser zwischen sanften Wellen
Bunt gefiederte Mandarinente schwimmt auf grünlich schimmerndem Wasser
Kleiner Vogel mit orangefarbener Brust auf einem hellen Kiesweg
Kleiner Vogel auf einem hellen Kiesweg im Rombergpark

Mit der Kamera abschalten

Genau meine Art von Ruhe.

Im Beitrag Blumen & Bokeh habe ich schon erzählt, wie beruhigend Blumenfotografie für mich ist. Mit der Kamera losziehen, langsam schauen, näher herangehen und sehen, wie der Hintergrund weich verschwimmt. Dabei kann ich wunderbar abschalten.

Der Rombergpark war dafür an diesem Tag einfach perfekt. Neben den großen Rhododendren gab es so viele kleine Blüten und Details. Ich musste nirgendwo schnell weiter. Ein schönes Motiv, ein anderer Blickwinkel, noch ein bisschen Bokeh – mehr brauchte es gerade nicht.

Für uns war das ein richtig schöner Ausflug. Spazieren gehen, Tiere beobachten, Farben genießen und zwischendurch immer wieder fotografieren. Gerade zur Rhododendronblüte hat sich die Fahrt für uns sehr gelohnt.

Blaue glockenförmige Blüten zwischen grünen Blättern vor Bäumen
Kleine blaue Blüten vor einem dunklen unscharfen Hintergrund
Blaue Blüten zwischen feinen grünen Stängeln
Blaue hängende Blüten an einem schlanken Stängel
Blaue hängende Blüten und kleine Knospen vor dunklem unscharfem Grün
Blaue hängende Blüten vor einem dunklen grünen Hintergrund
Weiße Blütenstände vor dunklem Grün im Rombergpark
Viele feine weiße Blüten über einer grünen Fläche
Weiße Blütenstände zwischen dunklen grünen Blättern
Feine weiße Blütenstände vor dunklem Grün und unscharfen weißen Blüten
Dichte Gruppe blauer glockenförmiger Blüten im Rombergpark

Für euren Besuch

Ein paar Infos zum Rombergpark.

Anreise

Wir haben an der Straße Am Rombergpark geparkt und konnten von dort gut in den Park laufen. Mit dem Auto führt die Anreise über die B54. Mit der U49 erreicht ihr die Haltestelle Rombergpark. Prüft vor der Fahrt die aktuellen Anreisehinweise.

Parken

Für die Parkplätze am Torhaus kündigte die Stadt Ende 2023 drei kostenlose Stunden mit automatischer Kennzeichenerfassung an. Das ist keine Bestätigung der heutigen Regelung: Achtet auf die Beschilderung und die erlaubte Parkdauer vor Ort. Mitteilung der Stadt zum Parken.

Wege & Pausen

Die Stadt beschreibt die Hauptwege als barrierefrei nutzbar; einzelne Nebenbereiche haben Steigungen, Treppen oder weicheren Untergrund. Das Café Orchidee ist laut aktueller Parkseite wegen Umbaus geschlossen. Als Alternative nennt die Stadt den Kiosk an der Lindenallee. Aktuelle Besucherinfos der Stadt Dortmund.

Praktische Hinweise recherchiert am 15. Oktober 2026. Unsere Bilder und Eindrücke stammen vom 9. Mai 2026.

Unterwegs mit Lumière Opale

Folgt unseren Spuren.

Zwischen Küstenlicht, alten Linsen, Naturmomenten und kleinen Geschichten nehmen wir euch mit hinter die Bilder.

Blumen & Bokeh

Rote Mohnblüte zwischen weißen Blüten und grünen Gräsern mit Lichtkreisen im Hintergrund

Blumen
& Bokeh

Mit der Kamera unterwegs. Einfach abschalten.

Ein paar Blumen, viel Grün und ein Hintergrund, der ganz weich wird. Warum ich dabei zur Ruhe komme und von schönem Bokeh einfach nicht genug bekomme.

Eine große, halb geöffnete rote Klatschmohnblüte mit fehlenden Blütenblättern vor weichem, dunklem Grün.

Eine Runde mit der Kamera

So schalte
ich ab.

Blumen zu fotografieren ist für mich etwas Beruhigendes. Dafür muss ich nicht weit wegfahren. Manchmal reicht eine Runde um den Block, ein Spaziergang am Feld oder ein Weg, den ich schon oft gegangen bin.

Eine rote Mohnblüte leuchtet im Gegenlicht zwischen hellen Gräsern vor dunklem Grün.
Eine einzelne Pusteblume vor einer weich gezeichneten Landschaft im warmen Licht.

Blumen & kleine Entdeckungen

Andere malen Mandalas.
Ich fotografiere Blumen.

Dabei geht es mir nicht darum, möglichst viel zu schaffen. Ich bleibe stehen, schaue eine Weile und probiere einen anderen Blickwinkel. Für diesen Moment reicht es, mich mit der Blüte vor mir zu beschäftigen.

Kevin Brendel
Eine kleine rote Mohnblüte wächst zwischen Pflastersteinen.
Winzige Pflanzen wachsen auf einer moosigen Steinkante.

Direkt vor der Haustür

Es muss nichts
Großes sein.

Ein paar Blüten in einem Vorgarten können schon reichen. Oder eine kleine Pflanze am Wegesrand, die sich zwischen den Pflastersteinen ihren Platz gesucht hat.

Ich mag diese Motive, für die man sich erst einmal ein bisschen Zeit nehmen muss. Von oben sieht man vielleicht kaum etwas. Geht man in die Hocke und schaut genauer hin, wird daraus plötzlich ein Bild.

Mehrere rote Mohnblüten vor dunklem Grün im Querformat.
Illustration einer Canon EOS R mit Helios 44M-4 und Mohnblüten.
Eine rosafarbene Rose zwischen dunklem Grün und kleinen violetten Blüten.
Blüten in Rot und Violett vor einem dunklen unscharfen Hintergrund.

Unterwegs mit altem Glas

Mein Helios
war oft dabei.

Die Bilder dieser Serie sind überwiegend mit alten Vintage-Objektiven entstanden. Besonders oft habe ich dabei mein altes Helios benutzt.

Welche Linse bei welchem Foto auf der Kamera war, weiß ich heute nicht mehr bei jedem Bild genau. Deshalb möchte ich die einzelnen Aufnahmen auch keinem bestimmten Objektiv zuordnen.

Wassertropfen auf den Blättern einer grünen Pflanze vor dunklem Hintergrund.

Schärfe und Unschärfe

Ich liebe
Bokeh.

Am schönsten finde ich es, wenn eine Blüte scharf im Bild steht und drumherum alles weich wird. Der Hintergrund ist dann immer noch da, aber er sieht plötzlich ganz anders aus.

Eine violette Blüte zwischen hellen Lichtkreisen im grünen Hintergrund.
Kleine blaue Blüten am Rand eines gepflasterten Weges.
Blaue Blüten stehen in unterschiedlichen Schärfeebenen vor dunklem Grün.

Ein anderer Blickwinkel

Besonders diese Lichtkreise haben es mir angetan. Wenn zwischen den Pflanzen kleine helle Punkte auftauchen und im Hintergrund zu Bokeh-Bubbles werden, könnte ich ewig weiterfotografieren.

Ich schaue dann auch darauf, was hinter der Blüte liegt und was vor der Linse ins Bild ragt. Ein kleiner Schritt zur Seite oder eine etwas tiefere Perspektive kann schon viel verändern.

Blaue Kornblumen zwischen hohen grünen Gräsern.
Eine Hummel sitzt auf einer blauen Kornblume.
Eine weiße Blüte vor einem weichen Feld violetter Blüten.

Was ich aber noch gut weiß

Was ich aber noch gut weiß: Diese Unschärfe hat mir beim Fotografieren richtig viel Freude gemacht.

Ich mag es, mich damit zu beschäftigen und zu schauen, wie sich das Bild verändert. Da kann aus einem ganz normalen Spaziergang schnell eine längere Fotorunde werden.

Was für mich bleibt

Einfach mal bei
den Blumen bleiben.

Bei der Blumenfotografie geht es für mich nicht nur um die Bilder, die am Ende dabei herauskommen. Die Zeit mit der Kamera tut mir schon währenddessen gut.

Weiße Wiesenblüten zwischen Gräsern und hellen Lichtpunkten.
Weiße Blüten verteilen sich in scharfen und unscharfen Ebenen vor dunklem Grün.
Weiße Wiesenblüten hinter einem weichen, hellen Vordergrundbokeh.

Burgh Hamstede Bos

Offene Dünenlandschaft mit Kiefern und weitem Himmel im Burgh-Haamstede Bos in Zeeland
Weite Dünenlandschaft im Burgh-Haamstede Bos in Zeeland

Flora & Nature · Zeeland

Burgh-Haamstede Bos.

Zwischen Wald, Dünen und weitem Licht.

Ein Weg durch Kiefernwald, offene Dünen und eine Landschaft, die uns Zeeland noch einmal ganz neu gezeigt hat.

Burgh-Haamstede Zeeland Niederlande

Eine andere Seite von Zeeland

Ein Weg, der sich immer wieder verändert.

Es gibt Orte, von denen man glaubt, ungefähr zu wissen, wie sie aussehen werden.

Zeeland bedeutete für uns bislang vor allem weite Strände, helle Dünen, Wind und das offene Meer. Doch im Burgh-Haamstede Bos begann der Weg ganz anders: zwischen Kiefern, Birken, sandigen Flächen und einer Landschaft, die uns stellenweise eher an die Ostsee erinnerte.

Es war eine neue Seite von Zeeland – stiller, wilder und überraschend abwechslungsreich.

Sandiger Weg durch die Landschaft des Burgh-Haamstede Bos
Vom Parkplatz führen sandige und befestigte Wege direkt in die Landschaft.

Der Beginn des Weges

Vom Parkplatz direkt in die Landschaft.

Wir parkten am Parkplatz am Adriaan van der Weijdenweg. Dort befindet sich auch eine Toilette, was gerade vor einem längeren Spaziergang ziemlich praktisch ist.

Vom Parkplatz aus führen mehrere Wege direkt in das Gebiet. Besonders angenehm ist ein befestigter Rundweg durch den Wald. Dadurch lässt sich zumindest ein Teil der Landschaft auch mit eingeschränkter Gehfähigkeit oder einem Rollstuhl vergleichsweise gut erleben.

Freie Bewohner

Begegnungen mit den Hochlandrindern.

Schon im ersten Teil des Gebietes leben schottische Hochlandrinder, die sich frei durch die Landschaft bewegen.

Mit ihrem langen Fell und den markanten Hörnern passen sie erstaunlich gut in diese Mischung aus Wald, Heide und offenen Dünenflächen. Sie wirken ruhig, aber keineswegs zahm. Nähe suchen sie nicht – und genau das sollte man respektieren.

Wir beobachteten sie mit Abstand und ließen ihnen ihren Raum. Sie gehören sichtbar zu dieser Landschaft, ohne für Besucher inszeniert zu wirken.

Schottisches Hochlandrind im Burgh-Haamstede Bos
Die Hochlandrinder bewegen sich frei im Gebiet. Abstand halten und ihren Raum respektieren.

Zwischen Kiefern und Vogelrufen

Ein Wald voller kleiner Geräusche.

Auch Vögel waren fast überall zu hören und zu sehen. Zwischen Bäumen, Sträuchern und offenen Flächen verändert sich die Geräuschkulisse ständig.

Mal raschelt es im Unterholz, mal hört man nur den Wind in den Kiefern, dann wieder einzelne Rufe aus den Dünen. Gerade im schattigeren Waldteil wirkt die Landschaft ruhig, ohne jemals vollkommen still zu sein.

Von Grün zu Beige

Zwischen Wald und offenen Dünen.

Je weiter wir liefen, desto stärker veränderte sich die Landschaft.

Aus dem geschlossenen Wald wurden lichte Wege. Zwischen den Bäumen tauchten sandige Flächen auf, niedrige Sträucher und Gräser. Später öffnete sich der Blick vollständig auf die Dünen.

Diese Übergänge machen den Weg besonders. Man läuft nicht einfach nur durch einen Wald und anschließend zum Strand. Die Landschaft verändert sich beinahe unmerklich – von Grün zu Beige, von Schatten zu offenem Licht, von festen Wegen zu schmalen Pfaden.

Schmaler Dünenpfad durch den Burgh-Haamstede Bos
Hinter dem Wald werden die Wege schmaler, sandiger und ursprünglicher.

Richtung Meer

Der Weg zum Strand.

Die letzten Wege durch die Dünen sind deutlich ursprünglicher als der befestigte Rundweg im Wald.

Hier wird der Pfad schmaler und unebener. Teilweise läuft man über sandige Trampelpfade, zwischen Gräsern und niedrigem Bewuchs hindurch. Gerade dieser Abschnitt vermittelt jedoch das Gefühl, die Landschaft langsam hinter sich zu lassen und sich dem Meer anzunähern.

Kiefern stehen am Rand der Dünen, Birken wachsen zwischen sandigen Flächen und Strandhafer bewegt sich im Wind. Manche Bereiche wirken beinahe karg, andere überraschend lebendig.

Weite Dünenlandschaft im Burgh-Haamstede Bos in Zeeland

Am Ende der Dünen

Plötzlich öffnet sich der Blick.

Am Strand öffnet sich die Landschaft schließlich vollständig.

In der Ferne stehen Windräder, auf dem nassen Sand spiegeln sich Himmel und Licht. Strandkabinen, Buhnen und die langen Linien der Dünen geben der Küste ihre typische Ordnung – und wirken nach dem stillen Wald beinahe wie eine zweite Welt.

Für den Weg vom Strand zurück zum Parkplatz brauchten wir ungefähr 30 Minuten. Je nach Route, Tempo und Fotopausen sollte man natürlich deutlich mehr Zeit für den gesamten Spaziergang einplanen.

Der Rückweg

Das schönste Licht kam am Abend.

Wir kamen gegen 15 Uhr an und blieben bis in den Abend. Das war für uns genau die richtige Entscheidung.

Am späten Nachmittag wurde das Licht immer wärmer und legte sich auf Gräser, Sand und Bäume. Orange, Beige und Grün wirkten plötzlich intensiver, ohne laut zu werden.

Besonders auf dem Rückweg zeigte sich die Landschaft noch einmal ganz anders. Blüten, die wir zuvor vielleicht nur am Wegesrand wahrgenommen hatten, leuchteten im flachen Licht.

Die Kiefern zeichneten dunkle Linien vor den hellen Dünen, und selbst trockene Gräser bekamen einen warmen, beinahe goldenen Ton.

Dünenweg zurück zum Kiefernwald im Burgh-Haamstede Bos
Auf dem Rückweg verbinden sich die warmen Farben von Sand, Gräsern und Kiefern.

Was geblieben ist

Eine neue Zeeland-Erfahrung.

Wer Zeeland hauptsächlich mit Strand, Dünen und Ferienorten verbindet, wird im Burgh-Haamstede Bos vermutlich überrascht sein.

Auch hier sind Sand, Wind und Küste immer spürbar. Doch dazwischen liegt eine Landschaft aus Wald, offenen Dünen, Heideflächen, frei laufenden Rindern und stillen Wegen.

Für uns fühlte sich dieser Spaziergang nicht wie eine weitere bekannte Zeeland-Runde an. Es war eine völlig neue Erfahrung – und vielleicht gerade deshalb eine, die geblieben ist.

Nicht nur wegen des Strandes am Ende des Weges.
Sondern wegen all der Übergänge dazwischen.

Gut zu wissen

Praktische Hinweise.

Parken

Parkplatz am Adriaan van der Weijdenweg.

Toilette

Am Parkplatz vorhanden.

Beste Tageszeit

Später Nachmittag bis Abend für warmes, weiches Licht.

Barrierefreiheit

Befestigter Rundweg im Wald. Die Dünenpfade und der Weg bis zum Strand sind jedoch uneben und nicht vollständig barrierefrei.

Tiere

Schottische Hochlandrinder laufen frei im Gebiet. Abstand halten und nicht füttern.

Rückweg

Vom Strand benötigten wir ungefähr 30 Minuten bis zum Parkplatz.

Unterwegs mit Lumière Opale

Folgt unseren Spuren.

Zwischen Küstenlicht, alten Linsen, Naturmomenten und kleinen Geschichten nehmen wir euch mit hinter die Bilder.